Yager-Therapie

Was ist die Yager-Therapie? 

Die Yager-Therapie ist ein von Dr. Edwin Yager entwickelte Therapiemethode, welche gezielt jene geistigen Fähigkeiten des Menschen nutzt, die häufig unbeachtet bleiben. Jeder besitzt unbewusste, mentale Fähigkeiten, die in allen Menschen vorhanden sind, aber eben nur sehr selten genutzt werden.

Die Yager Therapie ermöglicht es dem Klienten nun, genau diese geistigen Fähigkeiten und Ressourcen zu nutzen, um die Ursachen eines Problems zu erkennen und zu lösen, ähnlich wie bei der Hypnoanalyse, nur auf einer vollkommen unbewussten Ebene, quasi im Hintergrund.

Die Yager-Therapie geht von drei Bewusstseinsebenen aus:

  • der bewusste rationale Verstand
  • das Unterbewusstsein
  • ein geniales, übergeordnetes Überbewusstsein

Anhand eines Computers kann ich diese Ebenen erklären:

Der bewusste Verstand entspricht in etwa dem Arbeitsprogramm, das auf dem Computer „arbeitet“.

Das Unterbewusstsein ist quasi die Speicherplatte, dort ist Ihr ganzes bisheriges Leben abgespeichert.

Und das Überbewusstsein können wir mit dem Betriebssystem vergleichen. Es arbeitet unsichtbar im Hintergrund, ohne Betriebssystem würde der ganze Computer nicht arbeiten können. Und dieses Betriebssystem hat auch die Möglichkeit, schadhafte oder veraltete „Dateien“ auf der Festplatte ausfindig zu machen und zu „reparieren“.

Und nun etwas konkreter…

Der Yager-Code basiert auf der Grundannahme, dass viele Probleme (körperliche wie auch psychische) ihre Ursache im Unterbewusstsein haben, durch negative Erfahrungen und daraus entstandenen erlernten (= konditionierten) Überzeugungen, die dort abgespeichert sind.

Wenn die Ursache der Problematik gefunden ist, dann kann man sie auch lösen. Sprich: wenn man weiß, wo der Stachel im Fleisch sitzt, kann man ihn entfernen und erst dann kann die Wunde heilen – vorher nicht.

Doch wie genau entstehen die Probleme? Durch Konditionierung von Teilen in uns: Eine Erfahrung bewirkt eine ganz bestimmte Reaktion. Diese oder ganz ähnliche weitere Erfahrungen bewirken wiederholt dieselbe Reaktion. Es findet ein Lernen statt, die sogenannte Konditionierung.

Beispiel für die Konditionierung von Angst

Ein 40 cm großer Hund beißt ein 2-jähriges Kind. Der Hund ist ebenso groß wie das Kind, sie sind in etwa auf Augenhöhe. Im Kind passiert Folgendes: Hund bedeutet Schmerz, das fühlt sich nicht gut an (Gefühl von Angst entsteht) und es lernt: „Hunde tun mir weh! Die sind super gefährlich“. Wann immer das Kind – und auch später der Erwachsene – einen Hund sieht, kommt dieses unangenehme Gefühl „Angst“ hoch, auch wenn es längst viel größer ist als der Hund und eigentlich gar keine Angst haben müsste. Ein einmaliges Ereignis kann ausreichen, wenn es nur intensiv genug war.

In dem Kind ist also ein neuer Teil entstanden, der vor dem Ersterlebnis nicht da war: Angst vor Hunden.

Das Kind wird vermeiden, Hunden zu nahe zu kommen – es zeigt ein Vermeidungsverhalten, das einem guten Zweck dient: dem eigenen Schutz. Dieser Teil hat also nicht nur einen negativen Aspekt, sondern auch einen positiven.

Beispiel für die Konditionierung von negativen Glaubenssätzen

Ein Kind gibt sich viel Mühe, gut in der Schule zu sein. Anstelle von Lob hört es aber immer wieder vom Vater: „Da hättest du eine bessere Leistung/Note… bringen können“. Es denkt und lernt: „Egal wie sehr ich mich anstrenge, ich bin nicht gut genug“. Das Erlebte kreiert einen negativen Glaubenssatz.

Ähnliche Erfahrungen werden ungefiltert weiter konditioniert und nicht mehr auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft.. Es entstehen immer weitere „Teile“, die vorher nicht da waren, die sich als gelerntes Wissen ausdehnen und das Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.

Nun noch einmal zurück zum Beispiel mit dem Hund:

Auch wenn ein noch so kleiner Hund auf der Straße läuft, der mittlerweile Erwachsene wechselt die Straßenseite oder macht einen möglichst großen Bogen, zeigt also weiterhin ein Vermeidungsverhalten. Der Teil schützt ihn zwar davor, gebissen zu werden, hat also im Grundsatz eine positive Motivation, macht aber gleichzeitig offensichtlich Probleme:

Schweißausbrüche, ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, Schwindel, Angst und Panik jedes Mal, wenn er einen Hund sieht. Im Vergleich zum Ursprungserlebnis steigert sich das körperliche Angstempfinden sogar – vorher war da Schmerz und bisschen mulmiges Gefühl – jetzt zeigt der Körper deutliche Angstsymptome.

Dieser in der Vergangenheit entstandene Teil ist in seiner Entwicklung stehen geblieben und weiß nichts vom aktuellen Leben des Erwachsenen, kennt seine Körpergröße nicht, dass er sich weiterentwickelt hat, das er im täglichen Leben hervorragende Arbeit leistet, dass er intelligent ist usw. Dieser Teil kennt nur die Momentaufnahme des 2-jährigen, steckt quasi in der Vergangenheit fest und hat keine Ahnung vom Leben der Person. Er weiß auch überhaupt nicht, dass er Probleme verursacht.

Was macht nun die Yager-Therapie? 

Tief in uns ist ein Wissen, das die Lösung kennt, unsere Intuition, unser Bauchgefühl, das sogenannte Überbewusstsein. Diese Quelle in uns beauftragen wir mit der Lösung des Problems. Sie steckt in jedem und wir nutzen diese Intelligenz, damit tiefgreifende Veränderung und somit Heilung stattfinden kann. Denn dann erübrigen sich die Symptome.

Alle problemverursachenden Teile werden von der „inneren Weisheit“, dem Überbewusstsein, in uns aufgespürt und re-konditioniert, das heißt:

Alle Teile werden auf den aktuellen Stand gebracht, erhalten Wissen über das Leben und die Gegebenheiten des Klienten, seine Wünsche, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Bedürfnisse und Ziele. Sie lernen also und werden “erwachsen”. Das läuft unter der Aufsicht und Anleitung des Überbewusstseins.

Der bewusste Verstand kann das nicht – wenn er es könnte, dann müsste man nur sagen: „Ich habe ab sofort keine Angst mehr vor Hunden“ oder „Ich bin super leistungsstark und habe Erfolg in dem, was ich tue.“ Das wird nicht funktionieren, denn der bewusste Verstand kommt an das Unterbewusstsein, wo alles gespeichert ist, nicht heran.

Unser Überbewusstsein kann das aber. Es handelt aus einer übergeordneten wissenden Perspektive, kann auf alles im Unterbewusstsein Gespeicherte zugreifen und agiert zum höchsten Wohle des Patienten.

Während der Sitzung muss der Patient nicht einmal über sein Problem sprechen. Gerade für jene, die nicht über ihr Thema reden möchten oder die der klassischen Hypnose eher kritisch gegenüberstehen oder aus z. B. religiösen Gründen keine Hypnose machen können oder dürfen, eignet sich die Yager-Therapie hervorragend.

Meistens reichen wenige Sitzungen aus, um das Problem zu lösen.

Für wen eignet sich die Yager-Therapie besonders?

  • Einige Patienten möchten gar nicht so genau wissen, warum sie dieses Problem oder jene Erkrankung haben, trotzdem möchten sie gerne eine ursächliche Heilung erfahren.
  • Andere Patienten möchten nicht, dass der Therapeut weiß, warum sie ein Problem haben, weil es ihnen peinlich ist, oder sie es aus anderen Gründen geheim halten wollen.
  • Wieder andere wissen, dass sie ein sehr traumatisches Erlebnis hatten, das in direktem Zusammenhang mit ihrem Problem steht. Und sie möchte auf keinen Fall noch einmal dieses Trauma „durchleben“.
  • Für all diese Fälle eignet sich die Yager-Therapie ganz besonders, da dort während der Therapie sozusagen verdeckt gearbeitet wird. Überbewusstsein und Unterbewusstsein arbeiten direkt zusammen, ohne dass der bewusste Verstand davon Erkenntnis erlangen muss, und ohne dass ich als Therapeut die Details Ihres Problems kennen muss.

In welchen Fällen eignet sich die Yager-Therapie ganz besonders?

  • Traumatisierungen:

    Bei schwer traumatisierter Patienten sollte eine Retraumatisierung möglichst verhindert werden. Dadurch fallen alle  aufdeckenden Therapiemethoden weg. Da der Patient bei der Yager-Therapie weder über sein Problem sprechen muss, noch es erneut gedanklich durchleben braucht, kann eine Heilung schonend und oft auch mit schnellen Ergebnissen stattfinden.

  • Chronische Schmerzen

    Patienten mit jahrelangen chronischen Schmerzen, z.B. Rückenschmerzen oder Migräne, haben häufig eine wahre Odyssee an Arztbesuchen oder Klinikaufenthalten hinter sich, ohne, dass die Beschwerden sich wesentlich gebessert haben. Die schulmedizinische Behandlung chronischer Schmerzen beschränkt sich häufig auf die Einnahme von Medikamenten mit teils erheblichen Nebenwirkungen. Am Subliminal Therapy Institute in San Diego, USA, konnte Dr. Yager durch Anwendung der Yager-Therapie bei chronischen Schmerzen eine durchschnittliche Verbesserung der Beschwerden von 86% innerhalb von 2,6 Therapiestunden erreichen (Quelle: Subliminal Therapy Institute). 

Zertifikat

Yager Zertifikat

Dr. Edwin Yager

Übersetzung

Hallo, mein Name ist Dr. Ed Yager. Ich bin Psychologe in privater Praxis und Professor für Psychiatrie an der UCSV School of Medicine in San Diego.
Ich möchte Ihnen etwas über die bemerkenswerte Yager-Therapie erzählen. Und darüber, warum ich glaube, dass Sie die Methode schätzen werden.In den letzten 20 Jahren habe ich die Wirksamkeit dieser Methode getestet. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass diese Methode vielen anderen psychotherapeutischen Methoden überlegen ist.

Yager-Therapie kann bei einer sehr großen Anzahl von Problemen angewandt werden. Dabei handelt es sich um psychogene Probleme, die als Folge von Konditionierungen in früheren Erlebnissen entstanden sind. Die Probleme können sowohl psychischer als auch körperlicher Natur sein.

Psychische Probleme:

  • Ängste
  • Depressionen
  • Posttraumatisches Belastungssyndrom
  • Süchte
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Sprachstörungen
  • Schlafstörungen
  • und sogar dissoziative Störungen

Körperliche Probleme:

  • Migräne
  • Spannungskopfschmerzen
  • chronische Schmerzen
  • Bronchialasthma
  • Gynäkologische Probleme
  • Hautprobleme
  • Sexualstörungen

Hier ein Beispiel: Ich habe eine 76jährigen Herrn behandelt, bei dem acht Jahre zuvor Parkinson diagnostiziert worden war. Er hat immer noch Parkinson. Aber sein Leben und auch das seiner Familie haben sich durch die Anwendung der Yager-Therapie gewaltig verbessert. Viele emotionale Probleme wurden gelöst. Seine Depression ist besser. Der Tremor ist spürbar weniger geworden. Auch sein Gleichgewicht hat sich stabilisiert. Die Methode hat zwar nicht den Parkinson geheilt, aber seine Lebensqualität dramatisch verbessert.

Ich frage mich, wieviele andere Parkinson-Patienten in ähnlicher Weise von dieser Therapieform profitieren könnten.

Vor 6 Monaten habe ich bei mir selbst ein Anfangsstadium der Alzheimer Demenz diagnostiziert. Ich hatte die klassischen Symptome einer beginnenden Alzheimererkrankung: Gedächtnisverlust bei einfachen Tätigkeiten wie Hände waschen; Orientierungslosigkeit in der Nähe meines Hauses. Nach zwei Sitzungen der Yager-Therapie – ein Kollege hat mich behandelt – sind die Symptome verschwunden und bis jetzt nicht zurückgekehrt. Hatte ich nun wirklich Alzheimer? Ich weiß es nicht. Vielleicht nicht. Vielleicht hat mein Unterbewusstsein die Symptome kreiert – das kommt sehr oft vor. Nichtsdestotrotz war ich unglaublich erleichtert, als die Symptome wieder verschwunden waren. Vielleicht kann auch anderen geholfen werden.

Ich arbeite jetzt seit 40 Jahren als Psychotherapeut. Und ich kenne keine andere Therapieform, die sowohl in Bezug auf Effizienz als auch auf Effektivität an die Yager-Therapie herankommt.

Zum Beispiel hat die Yager-Therapie insgesamt einen Behandlungserfolg von 74%. Das ist doppelt so hoch wie bei der kognitiven Verhaltenstherapie und benötigt weniger als die Hälfte der Behandlungszeit. Viele klinischen Anwender der Yager-Therapie haben meine persönlichen Erfahrungen bestätigt. Viele sind der Meinung, dass diese Methode die Welt der Psychologie revolutionieren wird.

Informationen zu dieser Methode, Behandlungsvideos sowie Forschungsdaten sind auf der Webseite unseres Institutes verfügbar:

www.stii.us

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.